Verdauungsfördernd
Gegen Sodbrennen
Säureneutralisierend

Natrium als Bestandteil der bewussten Ernährung

Natrium ist unverzichtbar für die Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper.

Es ist maßgeblich an der Regulation des Wasserhaushalts beteiligt und ein zentraler Faktor bei der Übertragung und Weiterleitung von Nervenimpulsen. Um diese Prozesse aufrecht zu erhalten, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rund 550 mg Natrium pro Tag aufzunehmen, oder in Kochsalz ausgedrückt 5 bis 6 g. Immer mehr Menschen achten heutzutage bewusst auf ihre Natriumzufuhr. Dies hat ganz unterschiedliche Gründe – sei es krankheitsbedingt durch Bluthochdruck oder aufgrund besonderer körperlicher Anforderungen beim Leistungssportler. Während die Einen natriumreiche Lebensmittel meiden, haben die Anderen einen gesteigerten Natriumbedarf.

Generell ist eine natriumarme Kost eher schwer umzusetzen, da es den meisten industriell verarbeiteten Lebensmitteln aus geschmacklichen oder technologischen Gründen zugesetzt ist. In Lebensmitteln kommt Natrium hauptsächlich in Form von Kochsalz (Natriumchlorid) vor, ist jedoch nicht damit gleichzusetzen. Im Heilwasser beispielsweise liegt es überwiegend gelöst in Verbindung mit Hydrogencarbonat vor, und wirkt in dieser Verbindung übrigens - im Gegensatz zum Kochsalz - nicht blutdrucksteigernd.

Heilwasser – reich oder arm an Natrium
Auch beim Natriumgehalt unterscheiden sich Heilwässer sehr stark voneinander. Es gibt Natrium-Hydrogencarbonathaltige Heilwässer sowie natriumarme Heilwässer. Daher kann je nach gesundheitlichem Hintergrund das passende Heilwasser ausgewählt werden.

Natrium-Hydrogencarbonathaltige Heilwässer haben folgende Vorteile:

  • Sie unterstützen die Regulation des Wasser- und Elektrolythaushalts,
  • beugen Natriummangel vor bzw. können diesen beheben und
  • wirken nicht blutdrucksteigernd.

Natriumarme Heilwässer dagegen eignen sich

  • als Therapiebegleiter bei Bluthochdruck und
  • als diuretische (=harntreibende) Unterstützung bei Harnwegserkrankungen.